Die diesjährige Enns‑Ausfahrt des Kajak Club Kiefersfelden und des DAV Mühldorf war ein voller Erfolg. Insgesamt 18 Paddlerinnen und Paddler machten sich – teils an unterschiedlichen Tagen – auf den Weg ins Ennstal. Herausgekommen ist ein Wochenende, das alles bot: sportliche Herausforderungen, gemeinsames Lernen, viel Gelächter am Campingplatz und ein Hauch Abenteuerlust.

Tag 1 – Klassiker & Nervenkitzel
Zum Auftakt stand die Standardstrecke der Enns auf dem Programm. Bei bestem Wetter und guter Wasserführung hofften alle Teilnehmenden auf einen entspanntes ein paddeln. Vitus und Johannes hatten dies jedoch anders geplant mit einer der Schwierigsten stellen startete die Strecke und wurde im Anschluss jedoch leichter Diese Stelle meisterten aber alle mit Bravour. Die Gruppe war bunt gemischt – vom motivierten Einsteiger bis zum erfahrenen Wildwasserfahrer – und genau das machte den Tag so lebendig.
Für einige war damit aber noch lange nicht Schluss: Wer genügend Mut und Technik mitbrachte, wagte sich anschließend noch an den Lauserfall. Die kleine Zusatzschleife sorgte für Adrenalinkicks, Jubelrufe und die ersten Geschichten fürs Lagerfeuer.

Tag 2 – Frühtour, Erkundung & Gruppenfahrt
Der zweite Tag begann für eine kleine Gruppe bereits um 7 Uhr morgens. Ziel: die Kummerbrückenstrecke erkunden, um zu prüfen, ob sie sich für die gesamte Gruppe eignet. Die Erkundungstour war spannend, technisch anspruchsvoll und lieferte wertvolle Erkenntnisse für den Nachmittag.
Zurück am Campingplatz ging es dann gemeinsam auf die leichte Enns-Strecke, die direkt am Camping-Platz vorbeiführt. Perfekt, um alle mitzunehmen, Sicherheit zu üben und den Teamgeist zu stärken.
Am Nachmittag teilte sich die Gruppe auf:
- Option 1: Abstecher an die Salza
- Option 2: Erneute Fahrt auf der Kummerbrücke, diesmal jedoch nur die leichtere untere Hälfte
Beide Varianten kamen gut an – die einen suchten sportliche Herausforderungen, die anderen genossen entspanntes Paddeln in schöner Landschaft.

Tag 3 – Heimreise mit Zwischenstopp
Auf dem Rückweg legte die Gruppe noch einen Halt an der Steyr ein. Die Strecke zeigte sich landschaftlich wie immer von ihrer schönsten Seite, hätte aber gerne ein wenig mehr Wasser vertragen. Trotzdem war es ein würdiger Abschluss der Tour und bot Gelegenheit, die letzten gemeinsamen Meter auf dem Wasser zu genießen.

