Nachdem am Hochkönig der Schnee nicht reichte, sind wir kurzentschlossen ins Stubaital zu den Gletscherliften gefahren. Eigentlich war der Daunkopf unser neues Ziel, doch noch während der Fahrt haben wir uns umentschieden: Wir wollten das Zuckerhütl, bewaffnet mit Pickel und Steigeisen, über den Normalweg besteigen.


Wir sind die übliche Route gegangen und waren mit etlichen anderen Aspiranten unterwegs. Diesmal sahen wir jedoch drei Seilschaften, die direkt in die Nordwand einsteigen. Das hat uns alle drei fasziniert, und nachdem wir gesehen hatten, dass eine durchgehende Schneeauflage auf der Wand ist, sind wir kurzerhand hinterher. Oben folgte dann noch schöne Blockkletterei zum Gipfel.



Die Bedingungen waren so gut, dass wir sogar über die Nordwand abfahren konnten. Über den Sulzenauferner ging es dann runter bis zum See und über das Peiljoch zurück ins Skigebiet – eine schöne Mischung aus entspanntem Firngleiten und rassigen Steilabschnitten. Auf letzten Schneeresten folgte die Abfahrt bis zum Auto. Bombastische Tour!
