Kraiburger in den Bergen unterwegs

Die heutige Wanderung auf das Trainsjoch war schon vor einer Woche geplant, aber heute am 19. Oktober nachgeholt. Die Kletterer der Bergwandergruppe waren am Berchtesgadener Hochthron unterwegs und sogar eine Gruppe der Blaskapelle Kraiburg übernachtete auf einer Hütte. Das Wetter zeigte sich von der schönen Seite und trotz der Schleierwolken war gute Sicht. Nun zu meiner Wandergruppe. Der ursprüngliche Routenplan von Schmiedthal auf das Trainsjoch wurde geändert, weil ein Teilnehmer mit dem „Bike“ eine Teilstrecke fahren wollte. Deshalb fuhren die 11 Teilnehmer ins Ursprungstal und wegen der Sperre in der Ortschaft Fischbachau war ein weiter Umweg zu nehmen. Am Parkplatz stieg unser Radler auf sein Bike und ab zur Mariandlalm. Die verbliebenen Wanderer nahmen ebenfalls den Weg in Richtung der beliebten Alm. Nach etwa einer Stunde gab es eine kurze Rast und zwei Mädels gefiel die Alm so gut, dass sie gleich hier blieben und den Weiterweg „verweigerten“.

Also wanderten acht Teilnehmer weiter auf dem schmalen Pfad des Trockenbachtales hinauf, der Name trifft zu, denn der sog. Trockenbach führt oben kein Wasser. In einer weiteren Stunde erreichte man die Scharte am Ascherjoch. Zuerst mal die herrliche Aussicht, besonders auf den „Kaiser“ bestaunen. Aber es sind noch gut 220 Hm Aufstieg zum Trainsjoch auf 1.707 m. Die letzten Anstiegsmeter zum Gipfel hatten es noch in sich, denn einige Male brauchte man die Hände.

Am Gipfel war eine tolle Rundsicht von den Chiemgauer Bergen bis zu den glitzernden Gipfel der Dreitausender. Die mitgebrachte Brotzeit kam aus den Rucksäcken und nach einer guten halben Stunde hieß es wieder Abstieg. Schon von Weitem schweifte der Blick auf die untenliegende Alm und dann wurde die Alm-Brotzeit genossen. Zurück am Parkplatz waren alle Wanderer sichtlich erfreut über den tollen Wandertag auf das Trainsjoch.

(Bericht und Bilder Tourenleiter Sepp Wimmer)