Es ist derzeit nicht leicht, ein vernünftiges Tourenziel mit ausreichend Schnee zu finden. Nach längerer Recherche zu Schneehöhen und Wetterberichten fiel die Wahl schließlich auf den Schwarzkogel im Spertental.

Nach einer kurzen Vorstellung der geplanten Tour und des aktuellen Lawinenlageberichts starteten wir bei Sonnenschein mit acht Teilnehmern vom Parkplatz der Oberlandhütte (1011 m). Von dort führte der Weg über eine Wiese zum kleinen Schlepplift. Nach dem Lift hielten wir uns an die Piste, die normalerweise als Tourenabfahrt vom Pengelstein ins Tal dient, aufgrund der geringen Schneelage jedoch nicht geöffnet war. Der Aufstieg war trotz der dünnen Schneedecke gut machbar.

Über eine Querstraße, die rechts über einen Rücken führt, erreichten wir die Kleinmoosalm. Den felsigen Gratkopf umgingen wir links. Ab hier hatten wir eine durchgehenden Schneeschicht mit ca. 15 cm Neuschnee. Es ging bei gemächlicher Neigung zum etwas steileren Gratstück. Am Grat angekommen, ging es ohne Schwierigkeiten weiter hinüber zum Gipfelkreuz des Schwarzkogels (2030 m).

Nach einer Pause und einem großartigen Panoramablick entschieden wir uns für die Abfahrt und eine Querung hinüber zum Pengelstein (1940 m). Die rund 300 hm Abfahrt im Neuschnee sorgte bei allen für spürbare Zufriedenheit – und das ganz ohne Steinkontakt. Nach dem erneuten auffellen stiegen wir die letzten 200 hm zum Pengelstein auf.
Angesichts der geringen Schneelage war die Entscheidung, über die präparierte Piste ins Tal abzufahren, absolut sinnvoll. An der Talstation Skirast organisierten wir ein Skitaxi, das uns zurück zum Ausgangspunkt an der Oberlandhütte brachte.
(Bericht und Bilder von Toni Bauer)


