(Bericht und Bilder von Toni Bauer)

Die geplante Freitagstour am 09.01. fiel aufgrund von Schneemangel und ungünstigem Wetterbericht aus. Dasselbe Schicksal ereilte auch die Samstagstour am 10.01. von Gerhard Schranner. So beschlossen wir kurzerhand, gemeinsam eine Gemeinschaftstour für den Sonntag zum Hausberg der Bochumer Hütte zu organisieren.
Für den Sonntag versprach uns der Wettergott im Laufe des Vormittags Sonne sowie 30 bis 40 cm Neuschnee.



Nach einer kurzen Vorstellung der geplanten Skitour zum Saalkogel und dem aktuellen Lawinenlagebericht starteten wir mit 11 Teilnehmern vom Tourenparkplatz im Wiesenegggraben auf 900 m. Wir folgten der Rodelbahn taleinwärts Richtung Bochumer Hütte. Nach einer scharfen Linkskehre blieben wir auf der Fahrstraße zur Niederkaseralm (1362 m). Von dort spurten wir über eine licht bewaldete Schneise hinauf zu einer Forststraße, der wir nach rechts folgten, bis wir freie Wiesenhänge erreichten.
Über die weiten Hänge, stets mit Blick auf unser Ziel – den Hausberg der Bochumer Hütte – waren die letzten Meter zum Gipfelkreuz des Saalkogels (2006 m) nicht mehr weit.
Am Gipfel hielten wir uns nicht lange auf. Minus 12 Grad und ein unangenehmer Wind veranlassten uns, rasch in eine windgeschützte Mulde abzufahren. Nach einer kurzen Brotzeit machten wir uns bereit für die Abfahrt.

Die Schneehöhe von 0 bis 40 cm Pulverschnee, leicht windbehandelt und ohne tragfähige Altschneedecke, erforderte eine defensive Fahrweise. Wir fuhren über die freien Hänge Richtung Niederkaseralm. Zuvor mussten wir jedoch noch eine enge Waldschneise mit wenig Schnee bewältigen.


An der Niederkaseralm legten wir eine kleine Pause ein und stärkten uns, bevor wir über die gut präparierte Rodelbahn durch den langen Wiesenegggraben zurück zum Ausgangspunkt fuhren.
